Vom Stamm zum Kamm

Vom Stamm zum Kamm oder: vom Waldwuchs zum Haarwuchs. So einfach diese Zusammenfassung klingt, so vielfältig und anspruchsvoll sind die zahlreichen Herstellungsschritte, die auf diesem Weg warten. 

Alles beginnt dabei mit dem Rohmaterial und damit, wo es herkommt. Denn heimische Harthölzer wie Ahorn, Kirsche, Birnbaum oder Elsbeere bringen zum einen ideale materialtechnische Bedingungen mit sich – und verbinden das zum anderen aufgrund ihrer regionalen Herkunft mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Nach dem Fällen wird das Holz frisch in Bohlen aufgesägt und zunächst für 3-4 Jahre an der Luft getrocknet, bevor es in Rohblöcken für die Kammfertigung nochmals sechs Monate getrocknet wird.

Nach dem Verleimen der Querleisten zur Stabilisierung werden die Blöcke scheibchenweise in einzelne Rohlinge gesägt, die später jeweils einen Kamm ergeben werden. 

Als solcher zumindest grob erkennbar sind sie allerdings erst nach dem nächsten Schritt – dem Sägen der einzelnen Zähne. Je nach Art und späterer Anwendung des Kammes stehen hier fünf verschiedene Zahnbreiten zur Auswahl. 

Besondere Sorgfalt gilt anschließend den verschiedenen Stufen des Schliffs: Zuerst werden Oberflächen und Kontur beidseitig geschliffen.

Dann wird den Zähnen selbst auf den sprichwörtlichen Zahn gefühlt: Indem Zahngrund, Flanken und Zahnspitzen mit diamantbestückten Rillenscheiben ausgeschliffen werden. 

Erst nach einem weiteren Feinschliff kann abschließend mit einer rotierenden Baumwollscheibe und mineralischem Wachs die Politur vorgenommen werden und der fertige Kamm mit dem KOST KAMM Logo versehen, verpackt und versendet werden. 

Je nachdem, um welches unserer 41 verschiedenen Kammodelle es sich im Speziellen handelt, wurden so ca. 20 einzelne Arbeitsschritte überwiegend in Handarbeit aufgewendet – um so zu einem Produkt zu führen, das nicht nur seinen Nutzen widerspiegelt – sondern auch seine Geschichte.